Die Spitex Mittleres Tösstal lud am Dienstag zu einem Referat über finanzielle Sorgen im Alter ein. Finanzexperte Jürg Gyr stellte an den Anfang seines Referates ein Zitat seines verstorbenen Onkels Urs Aebi, ehemals Geschäftsführer einer Pensionskasse: «Der Staat lässt niemanden verhungern.»
Das mag zutreffen, aber so ganz einfach unterstützt der Staat seine Bürgerinnen und Bürger dann doch nicht. In vielen Bereichen gibt es eine Holschuld. Wer Hilfe benötigt, muss sich darum bemühen. Nicht einmal die AHV kommt automatisch, man muss sie beantragen.
«Die Unterstützung ist abhängig von verschiedenen Faktoren.»
Jürg Gyr, Finanzberater
Da kam schon der erste Zwischenruf aus dem Publikum. Eine Frau meinte, ein Problem der sich jetzt im Pensionsalter befindlichen Leute sei, dass sie sich gewohnt seien, «den Karren selber zu schleppen». Jürg Gyr sagte: «Ich kann heute kein Patentrezept abgeben. Die Unterstützung ist abhängig von verschiedenen Faktoren.» Dazu gehören Alter, Lebenssituation, Vermögen, Gesundheitszustand oder der Leistungsort.
Das Drei-Säulen-Prinzip

