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Wetziker Elma-Gruppe steigert Umsatz und heimst Awards ein

Sowohl bei den Bestellungseingängen als auch bei den Nettoerlösen hat die Elma Gruppe in der zweiten Jahreshälfte zugelegt. Zudem hat der Wetziker Konzern gleich vier Innovationspreise gewonnen.

Elma Electronic konnte ihre Wachstumsstrategie im Geschäftsjahr 2019 erfolgreich fortführen. Der Hersteller von Electronic Packaging Produkten verzeichnet verglichen mit dem Vorjahr einen um insgesamt 7 Prozent höheren Bestellungseingang. «Damit wurde für das zweite Jahr in Folge ein Rekordwert erreicht», schreibt das Unternehmen. Als Bestellungseingang werden nur
Aufträge mit Auslieferung innerhalb der nächsten sechs Monate erfasst.

Die erfreuliche Steigerung führt Elma vor allem auf die gute Nachfrage im Verteidigungsbereich in den USA zurück. In der Region Americas hat der Bestellungseingang in Schweizer Franken um 19,8 Prozent zugelegt. In der Region Europa war vor allem in der industriellen Automation in Deutschland und in der Schweiz eine spürbare Abschwächung zu verzeichnen. Positiv hervorzuheben sei, dass sich Elma in der Schweiz den grössten mehrjährigen Rahmenauftrag seit Bestehen der Elma Gruppe im Umfang von über 14 Millionen Franken sichern konnte. Die ersten Abrufe dürften Anfang 2021 erfolgen.

Schwache Nachfrage in China

Derweil stieg der Nettoerlöse gruppenweit um 3.5 Prozent auf 151,2 Millionen Franken. Diese Steigerung führt der Konzern vor allem auf die Umsetzung anspruchsvoller Kundenprojekten im Systemgeschäft in den USA zurück. Die Region Europe hingegen verzeichnete eine tiefere Nachfrage – laut Elma eine Folge der schwächeren Wirtschaftsdynamik in Deutschland und Frankreich, die zu Projektverzögerungen geführt habe. Derweil sah sich insbesondere die Region Asia vor allem in China mit einer schwächeren Nachfrage konfrontiert.

Die Investitionen in eine moderne industrielle Metallfertigung und die damit verbundenen Mehrkosten für den Umzug und die Finanzierung sowie deutlich höhere Vorleistungen in anspruchsvollen Kundenprojekten in der Region Europe seien mehrheitlich dafür verantwortlich gewesen, dass die Profitabilität 2019 gegenüber dem Vorjahr tiefer ausfiel. Umsatz und Unternehmensgewinn schlossen unter dem Wert des Vorjahres ab. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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