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Politik

Glücklich mit einem Wochenumsatz von vier Franken

Adela Dumitru misst den Erfolg ihres neuen Cafés in Uster nicht in Schweizer Franken, sondern in Glücksmomenten. Sie will, dass ihre Gäste wieder lernen, auf Fremde zuzugehen.

Uster hat seit fast drei Wochen ein neues Café, das sich zu verstecken scheint. An der viel befahrenen Florastrasse 35 steht ein altes Haus mit grau, schwarz verfärbter Fassade.

Einer der wenigen Farbtupfer bietet ein leuchtend grünes A4-Blatt mit der Aufschrift: Café Joy geöffnet. «Irgendwann möchte ich noch eine Reklametafel anbringen, aber im Moment warte ich noch auf die Bewilligung», sagt Adela Dumitru, die Besitzerin des Cafés.

Auch online fliegt Dumitru mit ihrem Betrieb unter dem Radar. Es gibt weder eine Facebook-Seite noch eine Homepage, mit der man das Café Joy finden könnte. «Ich wollte halt kein grosses Tamtam um die Neueröffnung machen», so Dumitru.

Stattdessen wollte sie es darauf ankommen lassen und eröffnete das Café ohne gross Werbung gemacht zu haben. Dass nicht von Anfang an alles perfekt sei, passe zu ihr. «Es geht mir ohnehin nicht darum, meinen Lebensunterhalt mit dem Café zu verdienen.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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