Für die offene Jugendarbeit von Uster sind strukturelle Veränderungen geplant, wie die Stadt mitteilt. Bisher ist der Verein «Freizeit- und Jugendarbeit Region Uster» (VFJRU) dafür zuständig gewesen, der auch das Freizeit- und Jugendhaus (FRJZ) bewirtschaftet.
Ab dem 1. April übernimmt die Stadtverwaltung die Leitung der offenen Jugendarbeit und erbringt sie künftig direkt, wie Andreas Wyss, Leiter Kindheit Jugend und Inklusion der Stadt Uster erklärt. Durch die Reorganisation werde ein Umfeld geschaffen, um die professionelle Qualität des Angebots zu fördern und weiterzuentwickeln.
Schnellere Reaktionszeit
«Durch die Einbettung werden die Kommunikationswege kürzer», sagt Wyss. Als künftiger Ansprechpartner stehe er im direkten Kontakt mit Jugendarbeitern und den verschiedenen städtischen Abteilungen. Das könne zum Beispiel dabei helfen, schnell auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren. Wyss ist überzeugt, dass so der Leistungsauftrag von Seiten der Gemeinde besser umgesetzt werden könne.
Der Kredit, den der Gemeinderat bereits bis 2022 bewilligt hat, steht der offenen Jugendarbeit auch unter der neuen Führung zur Verfügung.

