Das Team der Stiftung Wagerenhof in Uster will den Bewohnerinnen und Bewohnern ein liebevolles Zuhause bieten. Dazu gehört, dass sie «möglichst autonom und selbstwirksam über ihr Leben entscheiden können», erklärt Andreas Dürst, Gesamtleiter der Stiftung. Diese Autonomie soll in allen Lebensbereichen möglich sein, so auch beim Essen.
Aus diesem Grund wurde 2019 das Projekt «Niederschwelliges Bildungsangebot und Teilhabe bei der Ernährung» lanciert. Es hat einerseits zum Ziel, dass sich die Bewohner aktiv über die geplanten Menüs informieren können. Andererseits haben sie die Möglichkeit, Einfluss auf ihr Essen zu nehmen.
Auszeichnung durch Fachjury
Beim Verein «Mein Gleichgewicht» hat der Ansatz des Wagerenhofs grossen Anklang gefunden. Er würdigt seit neun Jahren innovative Gesundheitsförderungsprojekte für Menschen mit Behinderungen mit einem Award. Die Fachjury hat beschlossen, dieses Jahr das Projekt mit dem auf 10‘000 Franken dotierten ersten Preis auszuzeichnen.
Bei der Stiftung herrscht grosse Freude über diese Anerkennung. «Es freut mich für die Mitarbeitenden, die sich für die Menschen engagieren und ihre Selbstwirksamkeit fördern», sagt Andreas Dürst. Das Projekt fokussiere darauf, eine möglichst hohe Lebensqualität für die Menschen im Wagerenhof zu schaffen, da ihre persönliche Entwicklung im Zentrum stehe.

