Es sei vorweggenommen, das Publikum unterhielt sich am Samstagabend in der Turbenthaler Grosshalle bestens. Gut 100 Personen wohnten dem Schwank «Nichts als lauter Liebe» bei. Was für ein Titel für ein Theater, in dem die Fetzen fliegen und das dafür sorgt, dass auf der Bühne gleichsam zwei Stücke zu sehen sind.
Lange ein Paar, dann verkracht
Zum Inhalt: Für den Schauspieler Hugo Martial (Pit Arne Pietz) soll für ein Comeback ein Zweipersonenspiel aufgeführt werden. Er hat zusammen mit Gigi Ortega (Katharina von Bock) jahrelang zusammengespielt. Sie waren auf der Bühne und im Leben ein Paar, bis sie sich verkrachten und trennten. Sein Agent Sylvestre Archimbaud (Andreas Storm) zaubert zusammen mit Regisseur Leon Lefranc (Stefan Lahr) ein Zweipersonenstück hervor.
«Wie kommt die am Rande der Wechseljahre dazu, ein Kind zu produzieren?»
Schauspieler Hugo Martial (gespielt von Pit Arne Pietz)
Die vorgesehen Schauspielerin fällt jedoch aufgrund einer Schwangerschaft aus, was Hugo zur bösen Bemerkung verleitet: «Wie kommt die am Rande der Wechseljahre dazu, ein Kind zu produzieren?» Nun wird das Theaterstück zu einer echten Herausforderung. Denn mit Gigi wurde Sylvestre fündig als Ersatz für die ausgefallene Kollegin.

