Bis ins Jahr 2033 rechnet die Gemeinde Pfäffikon mit einem markanten Anstieg der Schülerzahlen. Schon lange ist klar: Damit kommt die Schulinfrastruktur an ihre Grenzen. Deshalb werden im Rahmen der Schulraumstrategie seit Jahren schrittweise die Pfäffiker Schulhäuser saniert und ausgebaut.
Diese Strategie haben Gemeinderat und Schulpflege von einer externen Firma überprüfen und überarbeiten lassen. Das Ergebnis ist ein neues Grossprojekt in Form einer Nutzungsrochade: So wird die gesamte Sekundarschule im Oberstufenzentrum Pfaffberg zusammengefasst, während die heutigen Sekundarschulgebäude Mettlen zum Primarschulzentrum Mettlen hinzugefügt werden.
Einzig die nächsten fünf Jahre planbar
«Das Gebiet rund um die Schulanlage Mettlen ist baulich das boomendste Quartier in der Gemeinde», sagt Schulpräsident Hanspeter Hugentobler (EVP). «Darum macht es in Bezug auf möglichst kurze Schulwege am meisten Sinn, das Primarschulzentrum dort zu realisieren.» Den Sekundarschülern mute man grundsätzlich einen längeren Schulweg zu. «Hätten wir die gesamte Sekundarschule im Mettlen zentralisiert und mehr Primarschüler dem Schulhaus Pfaffberg zugewiesen, hätten am Ende gar mehr Schulbusse eingesetzt werden müssen.»

