Die reformierte Kirchenpflege Turbenthal-Wila sucht ein neues Mitglied. Der Grund: Christoph Moser ist aus Wila weggezogen und von seinem Amt per 2020 zurückgetreten. Doch ein Ersatz steht bereits in den Startlöchern. Martin Spörri kandidiert für den frei gewordenen Sitz. Er ist der einzige Kandidat, der sich innert der ersten Frist gemeldet hat, wie aus der amtlichen Anzeige zur Ersatzwahl hervor geht.
Stille Wahl möglich
Der 1985 geborene Spörri ist als Prozessfachmann bei der Firma Uster Technologies tätig. Er ist in Hinwil aufgewachsen und wohnt mit seiner Partnerin und den Kindern seit Frühling 2019 in Turbenthal. Laut Kirchenpflegepräsidentin Marianne Heusi hat sich Martin Spörri von sich aus für das Amt gemeldet. «Das finde ich schön», sagt Heusi. Er sei bereits daran, sich mit den Aufgaben der Kirchenpflege näher vertraut zu machen. Und: «Ich habe Lust mit Martin Spörri zusammenzuarbeiten.»
«Ich habe Lust mit Martin Spörri zusammenzuarbeiten.»
Marianne Heusi, Präsidentin reformierte Kirchenpflege Turbenthal-Wila
Bis am 7. Februar gilt nun eine zweite Frist, in der weitere Kandidaten ihren Hut in den Ring werfen können. Tritt dieser Fall ein, käme es am 17. Mai zu einer Urnenwahl. Bleibt Spörri der einzige Kandidat, erfolgt eine stille Wahl. So könnte die Kirchenpflege «fast nahtlos weiterarbeiten und ihre Aufgaben nach einer nur kurzen Überbrückungszeit wieder auf alle sieben Mitglieder verteilen», sagt Heusi.

