Die langen Tischreihen im reformierten Chiletreff in Turbenthal waren am Mittwochnachmittag gut gefüllt. Fremdsprachige und Schweizer Einwohner sind beim Treffpunkt im Café International gleichsam willkommen. Diese Durchmischung ist gewünscht, nur so können die nicht der deutschen Sprache mächtigen Menschen von den Einheimischen lernen.
Der Treffpunkt ist beliebt. Das Thema interessiert: «Typisch Schweiz» heisst es, und natürlich denkt man wie selbstverständlich an Schokolade. Doch Karin Temperli, die den Nachmittag gestaltet, zaubert noch viele andere landestypische Themen hervor.
Zwei Wörter mitnehmen
Die Besucher pendeln allmählich ein, während die bereits Anwesenden ein extra angefertigtes Memory mit Schweizer Sujets spielen. Der Nebeneffekt dabei ist, dass man die Wörter zu den Bildern lernt. Ganz im Sinn der Projektleiterin Georgette El-Ladki. Sie wünscht sich, dass beim Treffen immer etwa zwei Wörter mit nach Hause genommen werden.
«Wenn sich die Leute im Dorf begegnen, sollen sie sich doch irgendwie unterhalten können.»
Georgette El-Ladki, Projektleiterin im Café International

