Das lange Warten auf den Schnee hält an. In der Stadt Zürich konnte man sich diese Woche wenigstens über Industrieschnee freuen. Dieser entsteht bei besonderen Wetterlagen, wenn die Feuchtigkeit aus Nebeldecken direkt an Partikeln in der Luft gefriert. Im Flachland fällt der Blick hingegen weiterhin auf grünbraune Wiesen.
Für die Gemeinden bedeutet der fehlende Schnee aber nicht automatisch eine grosse Kosteneinsparung. «Wir haben Verträge mit Subunternehmern, die für den Winterdienst besorgt und darum stets auf Pikett sind», sagt René Iten, Leiter des Pfäffiker Bauamtes. Diese Verträge verursachen Grundkosten von rund 120‘000 Franken – egal ob es schneit oder nicht. «In besonders harten Wintern sind die Kosten auch schon auf rund 400‘000 Franken angewachsen. In der Regel bewegen wir uns aber im Bereich von 260‘000 Franken.»
SRF-Meteorologe Gaudenz Flury erklärt im Beitrag vom Mittwochmittag das Phänomen Industrieschnee:
Da sich das Pfäffiker Gemeindegebiet von 540 bis 800 Meter über Meer erstreckt, sei man jeweils mit verschiedenen Situationen konfrontiert. «Im Dezember musste im höher gelegenen Weiler Hermatswil tatsächlich einmal der Schneepflug ausrücken, auch wenn die Schneemenge sehr überschaubar war», sagt Iten. Auch gesalzen wurde in den höheren Lagen bereits drei Mal, etwa bei starkem Nebel.
Am Ende entscheidet der Strassenmeister

