Die Sozialvorsteher von Bauma, Turbenthal, Wila, Wildberg und Zell haben Anfang 2019 die Luzerner Firma RVK, einer Dienstleisterin im Gesundheitsmarkt, mit der Überprüfung von Spitex-Dossiers beauftragt. Nun liegen die Ergebnisse vor. «Insgesamt wurden Dossiers von acht Spitex-Institutionen beurteilt», heisst es in einer kürzlich versandten Medienmitteilung der Gemeinderäte. Die Beanstandungsquote lag dabei bei knapp über zehn Prozent.
Keine «gravierenden Fehler»
Gemäss Angaben der Firma RVK entspreche das etwa dem Schnitt. «Wir dürfen den geprüften Spitex-Institutionen ein gutes Zeugnis ausstellen», wird RVK-Projektleiter Thomas Lustenberger in der Mitteilung zitiert. «Die Pflegedossiers werden gewissenhaft geführt.»
«Wir dürfen den geprüften Spitex-Institutionen ein gutes Zeugnis ausstellen.»
Thomas Lustenberger, Projektleiter RVK
Bei den Beanstandungen handelte es sich um Unstimmigkeiten in der Pflegedokumentation, was zu Reduktionen des Stundenaufwandes führte. Wie der Zeller Gemeinderat Bruno Vollmer (FDP) auf Anfrage sagt, seien jedoch «in keinem Fall gravierende Fehler passiert.» Die Beanstandungen verteilten sich ausserdem auf verschiedene Institutionen.

