In der Pfäffiker und Fehraltorfer Bevölkerung herrscht eine grosse Unsicherheit bezüglich der Qualität ihres Trinkwassers. Denn vor einer Woche veröffentlichte das Konsumentenschutzmagazin K-Tipp eine Tabelle, in welcher der Pestizidgehalt im Leitungswasser 30 Deutschschweizer Gemeinden aufgeführt ist. Gewisse Gemeinden sind dabei rot eingefärbt – und die Signalfarbe rot bedeutet wie in den meisten Fällen nichts Gutes.
Einen Grünton haben etwa Gemeinden wie Fällanden oder Winterthur erhalten, wo gar keine Rückstände entdeckt wurden. Im hellblau hinterlegten Greifensee wurden lediglich Spuren von gewissen Pestiziden entdeckt. Weiter unten in der Tabelle sind Fehraltorf und Pfäffikon aufgeführt – und rot eingefärbt. In beiden Gemeinden konnte die Untersuchung des K-Tipp die Stoffe Chlorothalonil-Amidsulfonsäure, Atrazin und Desethylatrazin im Wasser nachweisen (siehe Box).
Das Echo ist gross. In den Sozialen Netzwerken hagelt es Kommentare, Vorwürfe und Schuldzuweisungen. Schnell wird klar: Nur aufmerksame Leser haben auch das Kleingedruckte bemerkt. Denn unter der Tabelle ist festgehalten, dass der offizielle Grenzwert bei 0,1 Mikrogramm pro Liter liegt, also 0,0000001 Gramm. Die Werte aus Pfäffikon und Fehraltorf – wenn auch rot markiert – liegen darunter.
Die Pestizide

