Nur ein Jahr nach dem Umzug der Firma Egli Strassenbau von Wetzikon nach Russikon kam die Hiobsbotschaft: Die Firma meldet Insolvenz an. Alle 55 Mitarbeitenden sind per sofort freigestellt. Wie in einer Mitteilung von Egli Strassenbau steht, habe die «ruinöse Preissituation und eine nur noch acht bis neun Monate dauernde Bausaison» zum Aus der Firma geführt.
Der stellvertretende Geschäftsführer Bernhard Egli konkretisiert auf Nachfrage: «Zwischen Januar und April bleiben die Arbeiten aus. Wir können dann unsere Angestellten nicht beschäftigen, müssen die Löhne aber trotzdem bezahlen.» 13 Monate lang Löhne auszahlen, aber nur während acht oder neun Monaten Geld einnehmen – diese Rechnung würde nicht mehr aufgehen, so Egli.
Das Defizit, das dadurch entstehe, könne durch die Aufträge im Sommer nicht mehr ausgeglichen werden. «Eine Weiterführung der Firma hätten wir nicht verantworten können.» Deshalb habe man sich entschieden, Konkurs anzumelden.
Eine Portion Mut

