Im Fischenthaler Ortsteil Steg könnte schon bald eine neue Siedlung entstehen. Die Entwicklung des Stegweidareals unweit des Bahnhofes Steg soll an der kommenden Juni-Gemeindeversammlung eine nächste Hürde nehmen. Dann hat der Souverän über den privaten Gestaltungsplan zu befinden.
Gemeindepräsidentin Barbara Dillier (parteilos) begrüsste am Dienstagabend rund 60 Interessierte zur Infoveranstaltung im «Blume»-Saal. Der Besucherauf-marsch sei Ausdruck dafür, wie wichtig diese Arealentwicklung für die Bevölkerung sei. «Das Vorhaben ist eine grosse Herausforderung für unser Dorf, auch was die Infrastruktur anbelangt», sagte sie.
Dillier erklärte, dass die Baulandreserve Stegweid seit Jahrzehnten der Bauzone W2 zugewiesen sei. Der vorliegende Gestaltungsplan-Entwurf kläre nicht, ob das Areal überbaut werde, sondern wie. Eigentümerin des Baulandes ist die AL Immobilien AG mit Sitz in Gossau.
Areal durch Brücke erschlossen
Felix Güntensperger und Roland Iten vom Architektur- und Raumplanungsbüro asa AG in Rapperswil erläuterten die wesentlichen Parameter des Gestaltungsplanes. Dieser sei, nach einem Zwischenstopp im vergangenen Sommer und Mitwirkungsmöglichkeit für die Bevölkerung, punktuell angepasst worden.

