Mit einer «ökologischen, ökonomischen und sicheren Ver- und Entsorgung» soll eine Reduktion der der CO2-Belastung in Pfäffikon erreicht werden – so lautete eines der Legislaturziele des Gemeinderats, die er Anfang des letzten Jahres präsentierte. In dessen Rahmen verkündete der Gemeinderat zudem, dass er, zusammen mit den Gemeindewerken, eine Vorbildfunktion bei der Realisierung von Fotovoltaikanlagen übernehmen und bis Ende 2022 rund 2700 neue Panels realisieren wolle.
Nun ist die Gemeinde diesem Ziel näher gekommen: Im November 2018 wurden bereits 252 neue Solarpanels auf dem Dach des Schulhauses Mettlen installiert – jetzt ist auch das Schulhaus Pfaffberg dran: Auf rund 900 Quadratmetern sollen 272 Panels in Betrieb genommen werden.
Verkauf dauert mehrere Tage
Wie auch beim Schulhaus Mettlen soll die Pfäffiker Bevölkerung die Möglichkeit haben, sich mit dem Kauf von Modulen an der Anlage auf dem Schulhaus Pfaffberg finanziell zu beteiligen. Das schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Beim Schulhaus Mettlen waren alle 252 Module bereits nach drei Tagen ausverkauft.
Durch den Erwerb eines Panels sollen auch Personen die Möglichkeit erhalten, Solarstrom zu beziehen, die privat keine Module errichten können. Die Gesamtkosten für die 272 geplanten Module belaufen sich auf 116'000 Franken. Wie Dumeng Tönett, Betriebsleiter der Werke Pfäffikon, sagt, koste ein einzelnes 250 Franken. «Diesen Betrag zahlt man einmal und erhält danach während 20 Jahren rund 100 Kilowatt Strom gutgeschrieben.»

