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Politik

Altlasten auf Federer-Grundstück in Rapperswil entdeckt

Sichtschutzwände versperren neuerdings die Sicht auf Roger Federers Liegenschaft in Rapperswil. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist das Grundstück bis in rund 90 Zentimeter Tiefe durch Bauabfälle belastet.

Roger Federer lässt seine Saison 2020 etwas ruhiger angehen und steht erst am Australian Open – ab dem 20. Januar – im Einsatz. Abseits des Tennisplatzes wird hingegen vorwärtsgemacht: Der Bau seines Anwesens in der Kempratener Bucht ist bereits in vollem Gange.

Nachdem am 12. November Kanalisationsarbeiten und eine Meteorwasserleitung fertiggestellt worden sind, legen nun Installationsarbeiten das Fundament für den Federer-Bau. Seit Weihnachten versperren schwarze Sichtschutzwände die Sicht, dahinter wird gebaggert und gepfählt. Geplant sind diverse ein- bis zweistöckige Flachdachbauten. Bestätigt wird die Meldung des Baustarts von Thomas Furrer (parteilos), Bauchef von Rapperswil-Jona.

Boden im und ums Wasser ist schwer belastet

Neuigkeiten gibt es nun auch bezüglich der Kosten. Ende des Jahres 2018 wurde im Baugesuch eine Bausumme von 20 Millionen veranschlagt. Der geschätzte Wert der 18000-Quadratmeter-Liegenschaft liegt zudem zwischen 40 und 50 Millionen Franken.

Dazu kommt wohl, wie am Montag bekannt wurde, eine Altlastensanierung. Bis rund 90 Zentimeter Tiefe ist der Boden durch Bauabfälle belastet; die Dekontaminierung des Bodens im Wasser und in Wassernähe dürfte weitere Kosten verursachen (siehe Box). Gemäss der Bauverwaltung sieht man keine Gründe für eine Einsprache.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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