Natürlich, da gibt es die örtliche Kehrrichtabfuhr, die sich anfangs Januar der nun schmucklosen Bäumchen annimmt. Doch immer mehr Organisationen machen sich in jüngster Zeit auf die Suche nach neuen Lösungen zur Frage der Entsorgung. Der Frauenverein Rikon hat eine Lösung gefunden und daraus eine gesellige Veranstaltung gemacht: die Christbaum-Schredderete.
Mit dem Kran gehoben
Zum vierten Mal schon rief der Verein die Anwohner auf, sich bei der Heizzentrale Rikon zu treffen, um dort gemeinsam bei Kaffee und Kuchen der Verwertung ihrer Tannen beizuwohnen. Dieses Jahr am 4. Januar. Sandra Meister, eine der Organisatorinnen, sagte dazu: «Es ist einfach schade, all die Bäume am Strassenrand liegen zu sehen. Da mussten wir doch etwas dagegen tun.»
Letztes Jahr schreddereten sie rund 20 Christbäume. «Es wäre schön, diese Zahl zu toppen», ergänzte Kollegin Sonja Vetsch. Sie hat deshalb den Aufruf auf Facebook ausgeschrieben.
«Es ist einfach schade, all die Bäume am Strassenrand liegen zu sehen.»
Sandra Meister, Organisatorin Christbaum-Schredderete

