Der Neujahrsapéro in Hinwil stand ganz im Zeichen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Gemeinde. Gemeindepräsident Germano Tezzele begrüsste die rund 400 Gäste im Hirschensaal. Nachdem jeder der Besucher einen Platz gefunden hatte, begann der Gemeindepräsident mit seiner Rede zum Thema « Arbeitsplatz Hinwil » . Für Tezzele war es der zehnte Neujahrsapéro in Hinwil, den er bestritt, dabei sähe er keinen Tag älter aus – ein kleiner Scherz zur Auflockerung des Anfangs seiner Rede, in der er auf das vergangene Jahr 2019 zurückblickte. Dabei fanden Höhepunkte wie die Umgestaltung der Dorfmitte, ein eventueller neuer Gemeindesaal, der Stopp des Neubauprojektes Hinwil-West, der Neubau des Sportplatzes Hüssenbühl und die 100-Jahr-Feier des Gewerbevereins Hinwil Erwähnung. Für Zahlenfreunde hatte Tezzele auch noch etwas auf Lager: Im Jahr 2019 lebten 121 Personen mehr in Hinwil als im Jahr 2018, es gab 755 mehr Betreibungen als im Vorjahr und die Feuerwehr leistet 105 Einsätze.
Nach dem Rückblick folgte der Ausblick. Gemeindepräsident Tezzele sagte, einer der wichtigsten Punkte im neuen Jahr sei die Umsetzung der neu geplanten Sicherheitsmassnahmen. Grund für die Massnahmen waren ausgeprägte Fälle von Vandalismus in den vergangenen Jahren. Auch der Neubau des Werkhofes fand Erwähnung, genauso wie die Sanierung des Strassennetzes und die Fusion der Spitäler Wetzikon und Uster. Weiterhin hat sich die Gemeinde zum Ziel gesetzt, die Finanzen stabil zu halten und längerfristig aufzustocken. Zum Ende seiner Rede nannte der Gemeindepräsident noch einige aktuelle Fakten zum Arbeitsleben in Hinwil. Derzeit gibt es 860 Firmen in Ort mit 7013 Mitarbeitenden. Dazu machte Tezzele ein prägnantes Statement: Arbeit ist nicht selbstverständlich, arbeiten wir daran, dass wir den heutigen Wohlstand erhalten.

