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Politik

Pfäffiker Silvesterfeuerwerk verpufft im Nebel

Mit Spannung erwarteten zahlreiche Menschen das Feuerwerk am Pfäffikersee. Zu sehen gab es für sie aber nichts. Das Wetter machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung

An der Pfäffiker Seepromenade versammelten sich rund 3500 Menschen, um gemeinsam Silvester zu feiern. Sie erwartete ein Partyzelt, Musik und jede Menge Apéro. Das Highlight des Abends sollte aber die Feuerwerkshow mit Musik werden. Ein «kleinerer fünfstelliger Betrag», mehrheitlich durch Sponsoren gedeckt, habe man dafür ausgegeben, so OK-Präsident Stefan Hildebrand. Zudem habe er viele Stunden investiert, um passende Musik auszuwählen.

So warteten die Zuschauer nach dem Countdown zum neuen Jahr erwartungsvoll auf das gross angekündigte Spektakel. Diesmal zündeten die Veranstalter das Feuerwerk nicht mehr von den Holzflössen der Badi Baumen aus, sondern feuerten es auf der gegenüberliegenden Uferseite ab. Es gab fetzige Popmusik, dann erklang ein dumpfes Geräusch.

Problematischer Nebel

Der Himmel blieb aber dunkel. Dichter Nebel hatte sich über das Seebecken gelegt und den Organisatoren einen zünftigen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Himmel war nicht einmal ansatzweise etwas von einem Feuerwerk zu sehen. Die Enttäuschung beim Veranstalter war gross: «Wir hatten gehofft, der Nebel würde sich bis Mitternacht auflösen. Doch er wurde zu einem echten Problem.»

Dennoch habe man das Feuerwerk zünden müssen. Zurückbauen könne man es nicht. «Zudem hätten wir es nicht auf den 2. Januar aufsparen können, weil uns dann die Bewilligung gefehlt hätte.» So mussten sie das komplette Feuerwerk in die Luft ballern, ohne dass es irgendjemand sah.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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