Es wäre eine fundamentale Veränderung. Heute sind die Gemeinden zuständig für das Kita-Angebot, die Einrichtungen sind meistens privat organisiert und hauptsächlich von den Eltern finanziert.
Künftig soll die ausserschulische, familienergänzende Betreuung Teil des staatlich garantierten Bildungsangebots sein– und somit unentgeltlich oder zumindest deutlich günstiger als heute für die Eltern. Für den Betrieb zuständig wären die Kantone, das Geld käme vom Bund.
Diese Forderungen erhebt die grüne Zürcher Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber in einer parlamentarischen Initiative, die sie in der Frühlingssession einreichen wird.
Weniger langes Warten
Prelicz-Huber will die Bundesverfassung ändern; der Bildungsartikel soll um einen Absatz zur Kinderbetreuung erweitert werden. Das steht im Entwurf des Vorstosses, der dieser Zeitung vorliegt. Details seien noch nicht definitiv, sagt Prelicz-Huber. Sie ist auf der Suche nach Allianzpartnern und offen für Vorschläge.

