Rund 5100 Pfäffikerinnen und Pfäffiker verlassen im Durchschnitt täglich die Gemeinde und pendeln zu ihren Arbeitsplätzen. So fasst der Pfäffiker Gemeindepräsident Marco Hirzel (SVP) die Situation in einer Videobotschaft zusammen, die auf allen Kanälen der Gemeinde aufgeschaltet ist. So modern wie diese Kommunikation, will man in Pfäffikon auch in Sachen Arbeitsplatz werden.
«Mit einem Co-Working-Space, einem Gemeinschaftsarbeitsraum, wollen wir Rahmenbedingungen schaffen, dass ein Teil der Arbeit in Zukunft in Pfäffikon erledigt wird», so Hirzel weiter. Durch das Einsparen der Reisezeit bleibe interessierten Arbeitnehmern mehr Zeit für ihre Familie und ihre Hobbies. Zudem verringere sich die Anzahl an Pendlern und der Verkehr werde reduziert.
In Zusammenarbeit mit der Vereinigung Pro Zürcher Berggebiet hat die Village Office Genossenschaft einen Potenzialbericht für das Co-Working im Zürcher Oberland erarbeitet. Dies, damit für den Trend vorbereitet ist. Daraus ging hervor, dass eine Umsetzung in Pfäffikon «von grossem Nutzen sein kann».
Gemäss ersten Abklärungen würden im Zentrum Räume zur Verfügung stehen, die sich gut eignen, schreibt der Gemeinderat. Ziel dabei sei, dass sich Interessierte selber organisieren und die Räume auch selber finanzieren. Erfahrungen würden jedoch zeigen, dass eine finanzielle Anschubhilfe durch die Gemeinde notwendig ist, damit solche Netzwerke entstehen können, so der Gemeinderat weiter.
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