Das war’s. Das Jahr 2019, es ist Geschichte. Und auch der Salzstreuer, er ist Geschichte, die Saline ist ausgebeutet, die Salzkammern leer. Ich danke Ihnen, liebe Leserinnen, liebe Leser, dafür, dass Sie die Geduld hatten, meine Beiträge zu lesen. Ich verstehe vollkommen, wenn Sie keine Lust hatten und im «Tößthaler» weiter geblättert haben. Ich habe mich über die Reaktionen in den letzten zweieinhalb Jahren und für den einen oder anderen Tipp sehr gefreut. Mir die Themen auszudenken und sie für den Salzstreuer zu verarbeiten, hat mir grossen Spass gemacht.
Etwas enttäuscht war ich, dass kaum Beanstandungen gekommen sind. Anregende Kritik hätte mich beflügelt. Schade. Manchmal hatte ich das Gefühl ich schreibe ins Leere, wusste nicht, ob es ankommt oder nicht, vermisste ein Feedback. Doch die Freude, jede Woche zu schreiben, hat das aufgewogen. Auch wenn ich das eine oder andere Mal zweifelte, ob mir noch was einfällt.
Morgen beginnt das neue Jahr 2020. Ich wünsche Ihnen allen, dass es viel Erfreuliches, wenig Unangenehmes und grosse Zufriedenheit und Ausgeglichenheit für Sie und die Welt bringt. Mögen sich private, politische, nationale und internationale Konflikte lösen, mögen alle Menschen an einem Strick für unsere eine Welt ziehen, mag jeder sein Bestes für das Beste der Erde geben.
Selbstverständlich kann ich nicht ohne Schreiben leben, daher bin ich mit der Redaktion übereingekommen, eine neue Form auszuprobieren und Ihnen vorzustellen: «Aufgefallen – gedacht». Dabei stehen Zitate, Bilder, Situationen, Sprichwörter und Ähnliches im Mittelpunkt, lauter Themen aus dem Alltag, die mir auffallen. Darüber will ich schreiben. Warum mich etwas angeregt, welche Gedanken es auslöst, ob es mich freut oder ärgert. Kurz, es soll ein Potpourri werden.
Ich freue mich auf Ihre Reaktionen und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins 2020.

