Politik

Ueli Maurer will keine Millionäre

Der Bundespräsident aus Hinwil hat sich anlässlich seiner Jahresend-Pressekonferenz auch zum Rücktritt von SVP-Präsident Albert Rösti geäussert. Dabei formuliert er klar, was er von dessen Nachfolger erwartet.

Ueli Maurer will keine Millionäre

Nach dem Rücktritt des SVP-Parteipräsidenten Albert Rösti äussert sich Bundespräsident Ueli Maurer zur Diskussion um die Nachfolge an der Parteispitze. Neben dem 38-jährigen Landwirt und Nationalrat Marcel Dettling bewirbt auch der 53-jährige Nationalrat und Bankunternehmer Thomas Matter um die SVP-Spitze.

Der Hinwiler Bundespräsident Maurer findet in einem Gespräch mit dem « Blick » klare Worte zum anstehenden Duell Matter/Dettling um das Präsidium seiner Partei. « Millionäre sind nicht alle so geeignet », wird er zitiert. Zudem sei die SVP eine gemütliche Partei und es brauche einen « gmögigen Cheib » .

Entlöhnung für Präsidenten?

Aufgrund dieser Äusserung wird vermutet, dass sich Maurer wieder für eine Entlöhnung der SVP-Parteipräsidenten einsetze. Diese wurde 2009 im Zuge von Sparmassnahmen abgeschafft. Albert Rösti sagte gegenüber dem « Sonntagsblick » , dass dieses Entlöhnungsmodel mit ein Grund gewesen sei, warum er zurücktrete. Maurer selbst war von 1996 bis 2008 Parteipräsident der SVP und kennt sich mit dem Amt aus.

Für Röstis Nachfolger wünscht er sich, dass dieser eine klare Botschaft vertrete und sich nicht in seiner Position verzettle. Dies solle aber keine Kritik an Rösti sein, betonte er.  

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