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Das Feuerwerk wechselt das Ufer

Diesen Silvester klöpft und kracht es wieder über dem Pfäffikersee. Die alle zwei Jahre stattfindende Silvesterfeier am Pfäffiker Seequai soll erneut Tausende Besucher anziehen. Dieses Mal wird das Feuerwerk jedoch weiter entfernt gezündet als bisher.

Alle zwei Jahre strahlt über dem Pfäffikersee ein grosses Feuerwerk.

Archivbild: Markus Zürcher

Das Feuerwerk wechselt das Ufer

Je nachdem, welche Sicht man einnehmen will, ist die diesjährige Silvesterfeier am Pfäffikersee die elfte oder dreizehnte Austragung, 16 Jahre «Silvester am Pfäffikersee» oder dann das 20-Jahre-Jubiläum. 1999 organisierte der Pfäffiker Verkehrsverein zur Jahrtausendwende zum ersten Mal einen Apéro mit Feuerwerk. Ein Jahr später knüpften sie an den Erfolg des ersten Anlasses an. Danach gab es eine Pause bis 2003, als der Feuerwehrverein Pfäffikon und die Handball-Spielgemeinschaft Pfäffikon-Fehraltorf die Organisation unter dem Namen «Silvester am Pfäffikersee» übernahmen. «Und ab 2007 findet das Feuerwerk nun alle zwei Jahre statt», sagt Stefan Hildebrand, der seit 2003 als Präsident des Organisationskomitees im Einsatz ist. 

Liederauswahl ist Chefsache

Der Zweijahresrhythmus erlaubt ein umso spektakuläreres Feuerwerk. Die Kosten werden durch Spenden gedeckt, die einerseits vom lokalen Gewerbe, aber auch aus dem Erlös von LED-Leuchtplaketten stammen, die während des Anlasses verkauft werden. «Der Betrag variiert nicht sehr stark», sagt Hildebrand und ordnet ihn im «mittleren fünfstelligen» Bereich ein. «Wir versuchen, jeweils auf dem vorangegangenen Anlass aufzubauen und die Kosten nicht zu erhöhen.» Eine Erhöhung des Budgets sei jedoch 2007 nötig gewesen, als das Feuerwerk erstmals mit Musik untermalt wurde. 

Seither ist die Liederauswahl Chefsache. «Ich lese die Titel aus und bespreche sie mit dem Feuerwerker, wie gut sie umsetzbar sind», sagt Hildebrand. Welche Lieder dies sein werden, wird im Vorfeld nicht verraten. Dies berge auch für die übrigen Organisatoren eine Überraschung am Anlass. 

Am Dienstag, 31. Dezember, öffnet die Bar am Pfäffiker Seequai um 22 Uhr . Zusätzlich gibt es ein Cafézelt und Glühwein an den Aussenständen. um zirka 22.45 Uhr beginnt die lokale Band «Supersonic» mit ihrem ersten Livekonzert. Nachdem um Mitternacht auf das neue Jahr angestossen wurde und die Kirchenglocken verklungen sind, beginnt das grosse Feuerwerk. Um 0.30 Uhr nimmt die Bar ihren Betrieb im Zelt am Seequai mit Livemusik von Supersonic wieder auf. Der Zutritt zum Festgelände am Seequai und den Partyzelten ist kostenlos, ebenso ein Shuttleservice. Weitere Informationen unter www.silvesterpfaeffikon.ch.

Obwohl das Grundkonzept seit Jahren gleich ist, steht dieses Mal eine Veränderung an: Der Ort, an dem das Feuerwerk gezündet wird. «Dies ist ein Punkt, der vor einigen Jahren zum ersten Mal diskutiert wurde, als die Pontons, welche in den ersten Jahren als Abschussplattform gemietet wurden, an Silvester nicht verfügbar waren », sagt Stefan Hildebrand. Damals fand man eine Lösung in den beiden Holzflosse der Badi Baumen, welche man miteinander verband, sodass eine Plattform entstand. «In diesem Jahr wollen wir den Versuch wagen, von der gegenüberliegenden Seite vom Land aus abzuschiessen. Die weitere Distanz wird dabei durch grössere Kaliber ausgeglichen.»

Anlass im Chesselhuus abgesagt

Entlang der Ruetschbergstrasse werden die Abschussrampen aufgebaut. Die Besucher sind zwar nicht mehr ganz so nah am Geschehen, erhalten jedoch einen besseren Gesamtüberblick, sozusagen ein Feuerwerks-Panorama. «Das Organisationskomitee nimmt Besuchermeinungen gerne entgegen», so Hildebrand. Auf der Website werde dazu auch ein Feedback-Formular aufgeschaltet. 

Ursprünglich neu sollte in diesem Jahr zum ersten Mal auch eine Rockparty für Jugendliche im Chesselhuus stattfinden. «Nach zwei Silvester-Dinner wollten wir einmal etwas anderes veranstalten», sagt Hildebrand. Schliesslich sei der grosse personelle und finanzielle Aufwand doch als zu gross eingeschätzt worden. «Wir haben uns darum entschieden, den Fokus auf das Festgebiet am Seequai zu legen.» Dort werden auch in diesem Jahr wieder mehrere Tausend Besucher erwartet. 

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