Adrian Ferrari ist in Fehraltorf an jeder Ecke bekannt. Kein Wunder, gehört der 57-Jährige doch seit 30 Jahren der Feuerwehr Fehraltorf an, neun davon als Kommandant.
Nun geht die Ära Ferrari zu Ende: Auf Ende Jahr tritt er zurück und überlässt sein Amt seinem jetzigen Stellvertreter Jürg Müller. Der Rücktritt von Ferrari kommt altersbedingt, wie er selber sagt. «Mit 57 Jahren ist es Zeit, den Chefposten jemand Jüngerem zu überlassen.»
Das Feuerwehrdasein liege ihm in Blut, so Ferrari. «Mein Vater war Kommandant in Cellerina. Dadurch kam ich immer wieder mit der Feuerwehr in Verbindung und schloss mich dieser auch an.» Vier Jahre lang war er dabei – bis er sich entschied, für die Lehre als Mechaniker ins Unterland zu ziehen.
«Während dieser Zeit verlor ich die Feuerwehr ein wenig aus den Augen.» Bis zu seinem Umzug nach Fehraltorf, im Jahr 1989: «Ich wollte mich ins Gemeindeleben integrieren und dachte, dass mir das bei der Feuerwehr wohl am besten gelingen würde.»

