Politik

Das Spital Uster arbeitet noch stärker mit dem Universitätsspital zusammen

Die Zusammenarbeit zwischen dem Spital Uster und dem Universitätsspital Zürich wird ausgebaut. Für die Patientinnen und Patienten aus dem Oberland soll dies Vorteile bringen.

Das Spital Uster arbeitet noch stärker mit dem Universitätsspital zusammen

Die langjährige Partnerschaft zwischen dem Spital Uster und dem Universitätsspital Zürich wird intensiviert. Das schreiben die beiden Spitäler in einer Mitteilung. Dadurch soll die Notfall- und Grundversorgung im Zürcher Oberland und im Oberen Glattal gefestigt werden. 

Die Kooperation haben die beiden Krankenhäuser in einem neuen Rahmenvertrag geregelt. Dieser sieht vor, dass in verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet wird und schrittweise ein Behandlungsnetzwerk erschaffen wird. In ersten Zusatzverträgen sei die Kooperation in den Feldern Gynäkologische Onkologie, Schlaganfall und akutes Koronarsyndrom bereits geregelt, schreiben die beiden Spitäler. «Ein gemeinsamer Steuerungsausschuss und ein ärztliches Kooperationsboard überprüfen die Zusammenarbeit und deren Weiterentwicklung.»

Operation in Zürich, Behandlung in Uster

Weiter schreiben die beiden Krankenhäuser, dass die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten im Fokus stehen. «Sie sollen die Wahlmöglichkeiten einer medizinischen Betreuung in Anspruch nehmen können.» Die Medizin soll dort zur Anwendung kommen, wo die Kompetenz am grössten ist.

Eine Patientin, die sich mit Beschwerden im Bereich der Gynäkologischen Onkologie ins Spital Uster begebe, werde dort weiterhin Leistungen wie Untersuchung, Diagnosestellung oder Nachbehandlung erhalten. «Doch spezialisierte und operative Eingriffe werden im Universitätsspital Zürich, unter Mitwirkung eines Operateurs des Spitals Uster, durchgeführt.» Die weitere Behandlung nach der Operation würden danach wohnortnah im Spital Uster weitergeführt. Dieser Behandlungspfad sei bereits erprobt und funktioniere «reibungslos».

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