In Vertretung des berufshalber abwesenden Gemeindepräsidenten Christoph Hitz leitete Claudia Schnyder (parteilos), Co-Vizepräsidentin des Gemeinderates, die Hittnauer Budget-Gemeindeversammlung vom Montagabend. Zu dieser hatten sich 62 Stimmberechtigte in der reformierten Kirche eingefunden.
Schwarze Zahlen in Aussicht
Claudio Zinsli (FDP), Ressortvorsteher Finanzen, präsentierte den Voranschlag der Politischen Gemeinde für das Jahr 2020. Bei einem Aufwand, von 15,43 Millionen Franken und einem Ertrag von knapp 15,78 Millionen Franken wird ein Ertragsüberschuss von 345’300 Franken prognostiziert. Dies könne im Vergleich mit dem Voranschlag des Vorjahres als positive Trendwende betrachtet werden, heisst es im Weisungsheft.
Das Budget 2020 zeige in mehreren Geschäftsfeldern wie etwa Jugend, Ergänzungsleistungen AHV/IV oder Dienstleistung Dritter eine anhaltende Dynamik, welche sich auf der Aufwandseite deutlich zu Buche schlage. Der Referent betonte, dass ebenso die Rechtsberatung, welche die Gemeinde in Anspruch nehmen müsse, unverändert nicht unwesentliche Kosten generiere. Auch die Revision der Gemeindeordnung sei ein markanter Kostentreiber. Ebenso wirkten sich die Aufwände im Zuge der Digitalisierung belastend auf die Rechnung aus. Zinsli zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Aufwendungen im Personalbereich nicht weiter ansteigen werden.
Aufwandseite im Blick behalten

