Das neue Volketswiler Durchgangszentrum kann gebaut werden
Die Baubewilligung für das neue Durchgangszentrum an der Tolackerstrasse in Hegnau liegt vor und ist rechtskräftig. Das schreibt die Baukommission des Volketswiler Durchgangszentrums in einer Mitteilung.
Nachdem die Bevölkerung das Projekt an der Urnenabstimmung vom 19. Mai mit 71 Prozent gutgeheissen hat, seien keine Rekurse eingegangen. Michael De Vita-Läubli, GLP-Gemeinderat und Präsident der Baukommission, zeigt sich darüber etwas überrascht aber erfreut: «Wir mussten mit allem rechnen. Auch weil es im Vorfeld einige kritische Stimmen gab.»
Zuschlag für Luzerner Firma
Für die Realisierung des Baus gab es eine öffentliche Ausschreibung. Dabei erhielt die Firma Schaer Holzbau AG aus Altbüron den Zuschlag. Sie habe gemäss Auswertung der Submission die höchste Beurteilung erhalten. «Die Firma hat alle gewichteten Punkte gut erfüllt», sagt De Vita-Läubli.
An der Ausschreibung hätten sich insgesamt vier Unternehmen beteiligt, wovon eines wegen unzureichender Unterlagen habe ausgeschlossen werden müssen. Zwar hätte es noch Mitbewerber gegeben, welche ihren Firmensitz näher gehabt hätten, am Ende habe die Luzerner Firma aber das «wirtschaftlich interessanteste Angebot» eingereicht. Der vom Souverän bewilligte Baukredit für das Durchgangszentrum beträgt 7,5 Millionen Franken.
Baustart folgt im Januar
Wie die Baukommission weiter mitteilt, würden aktuell die Vorbereitungen zur Ausführung des Neubaus laufen. Geplant sei, dass der Startschuss bereits im Januar fallen soll. «Die ersten Werkleitungen werden noch im Dezember verlegt», so De Vita-Läubli.
Mit einer Fertigstellung rechnet er bereits im kommenden Sommer. Dass dieser Zeitplan «extrem sportlich» ausfällt, ist auch De Vita-Läubli klar. «Wir sind aber zuversichtlich, da wir mit dem Rekursverfahren bereits eine Hürde genommen haben, die den Plan hätte verzögern können.»
Die Baukommission rechnet deshalb mit einer termingerechten Übergabe des fertiggestellten Durchgangszentrums an den Kanton im August 2020.

