Markus Kägi, Finanzchef der Betriebskommission, betonte das Zusammenführen der verschiedenen Buchhaltungen der Spitex-Organisationen und Pflegeheime sei eine Herausforderung gewesen. Die Kontoführung der Pflegezentren richte sich nach dem Curaviva-Kontoplan, diejenige der beiden bisherigen Spitex-Organisationen nach dem kantonalen Rechnungsmodell HRM2. Für eine korrekte Tarifberechnung und Budgetierung ab 2020 mussten diese zwei Systeme auf einen Nenner gebracht werden.
Höhere Beiträge in Zell
Ab 1. Januar 2020 tritt in allen Zweckverbandgemeinden ein einheitlicher Spitex-Tarif in Kraft. Dies hat zur Folge, dass die Klienten der hauswirtschaftlichen Leistungen mit Wohnsitz in der Gemeinde Zell einen Brief erhalten haben, in dem ihnen die individuell zu erwartenden leicht höheren Beitragskosten angekündigt werden. Ganz neu ist der Tarif Spitex Plus: Mit diesem können ergänzende Spitex-Leistungen genutzt werden wie Begleitung beim Einkaufen, Terminen oder Spaziergängen. Ein weiteres Angebot ist die Hilfe beim Entrümpeln von Schränken das oder gemeinsame Kochen.
Zudem muss die Tarifordnung der Pflegezentren in der Hotellerie der Pflege- und Demenzabteilungen um fünf Franken pro Tag angehoben werden. Grund für diese Erhöhung sind die neuen kantonalen Vorgaben, im Wesentlichen die Ferienregelung von fünf Wochen für 21 bis 49-jährige Mitarbeitende; die Stellenprozent-Anpassungen zur Sicherstellung eines geordnetes Betriebs, das Gleichstellungsgebot für alle Mitarbeitenden der ehemaligen Spitex-Organisationen und Pflegezentren.
Defizit im stationären Bereich erwartet

