Seit jeher waren kommunale Kulturkommissionen von Gemeinderäten oder anderen Würdenträgern besetzt, seltener von Kulturschaffenden. Während manche Gemeinden sich nun im Zuge der Umstrukturierungen gleich ganz von diesen Gremien trennte, wird andernorts das Kulturschaffen auf eine neue Grundlage gestellt und aus der Gemeindeorganisation ausgelagert.
Zell: Wo bleibt der Vorstand?
Als Zell die Kulturkommission auflöste, wurde der Verein AbisZell Kultur mit dem Leistungsauftrag betraut, halbjährlich ein «vielfältiges Kulturprogramm» zu erstellen, «das im Juni und Dezember in alle Haushaltungen verteilt wird». Die Gründungsversammlung liegt über zwei Jahren zurück, doch noch ist der Vorstand nicht vollzählig. Er trifft sich aber monatlich.
Aus eigener Kraft hat AbisZell Kultur, präsidiert von Beatrice Bucher, die bereits in der damaligen Kulturkommission sass, dieses Jahr ein gutes halbes Dutzend Anlässe auf die Beine gestellt, was der Zielvorgabe entspricht. Dass der Verein künftig Mitglieder aufnimmt, ist zwar denkbar, aber so noch nicht beschlossen. Vorderhand sind weiterhin tatkräftige Helfer für den Vorstand gesucht.
Bauma: Wo bleiben die Jungen?

