«Sofort stehen bleiben. Legen Sie sich auf den Boden, die Hände auf den Rücken. Na los!» Die Stimme des Polizisten ist laut und bestimmt. Den Brandstifter scheint er damit aber nicht zu beeindrucken. Unbeirrt geht er weiter, den Ölkanister und ein Feuerzeug in der Hand.
Noch einmal wird er von der Polizei aufgefordert, stehen zu bleiben und sich auf den Boden zu legen. Nach anfänglichem Zögern gehorcht der Übeltäter. Die Polizisten legen ihm Handschellen an, bevor sie ihn abführen.
Die Szene gehört zur Jahreschlussübung der Feuerwehr Fehraltorf. Diese ist während der Verhaftung damit beschäftigt, das fiktive Feuer in der Scheune auf dem Hof Fridliweid zu löschen und Personen aus einem Wohnhaus zu retten. Die Schläuche des Tanklöschfahrzeugs sind ausgerollt, die Drehleiter in vollem Einsatz.
Letzte Übung überhaupt
Um die 70 Personen standen im Rahmen der Schlussübung am Montagabend im Einsatz - darunter die Feuerwehr Fehraltorf, Pfäffikon und Uster sowie die Kommunalpolizei Pfäffikon. Für den Grossteil der Einsatzkräfte war dies einfach die letzte Übung des Jahres. Für den Fehraltorfer Feuerwehrkommandant Adrian Ferrari jedoch die letzte überhaupt. Er tritt nach 26 Jahren, neun davon als Kommandant, von der Feuerwehr Fehraltorf zurück.

