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Politik

Diskussion um Sitzungsgelder für Kirchenpfleger

An der Gemeindeversammlung der Reformierten Kirche Illnau-Effretikon wiesen die Stimmberechtigten den Antrag auf Reduktion der Behördenentschädigung zur Überarbeitung zurück. Einigkeit herrschte dagegen bei der Einführung eines Kirchgemeindeverwalters.

Rund 50 Gemeindemitglieder erschienen am 21. November zur Gemeindeversammlung der reformierten Kirche Illnau-Effretikon im Restaurant Rössli in Illnau. Traktandiert war als erstes die Einführung eines Kirchgemeindeverwalters. So soll die heutige Stelle der  « Administrativen Leitung » zu einem « Kirchgemeindeverwalter » aufgewertet werden. 

Diese Massnahme soll eine Reduktion der operativen Arbeitsbelastung der Kirchenpflege bewirken und zu einer Verbesserung der strategischen Aufgabenerfüllung führen, schreibt die Kirchenpflege in einer Mitteilung. 

Behörde wollte bei sich sparen

Damit diese neue Person für die zusätzlichen Aufgaben ausreichend freie Ressourcen hat, sollen 40 zusätzliche Sekretariatsstellenprozente geschaffen werden, was Mehrkosten von rund 52'000 Franken pro Jahr entspricht. 

Aufgrund der aktuell angespannten finanziellen Situation der Kirchgemeinde beabsichtigte die Kirchenpflege, die Finanzierung durch eine möglichst grosse Reduktion der Behördenentschädigungen sowie eine Streichung der Sitzungsgelder der Kirchenpflege und der Rechnungsprüfungskommission zu ermöglichen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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