Sie sind Geschäftsführer der BS Strohmeier AG in Wetzikon. Was bedeutet Ihnen Ihre Arbeit?
Dominik Strohmeier: Die Arbeit bedeutet mir sehr viel und ist auch ein grosser Bestandteil von meinem Leben. Ich schätze bei meiner Arbeit vor allem die unternehmerische Freiheit.
Wie kam Ihre Berufswahl zustande?
In der Schulzeit durfte ich in meinen Schulferien im elterlichen Betrieb aushelfen. Ich besserte so mein Taschengeld auf. Die Arbeit als Bauspengler gefiel mir sehr gut. Ich sah dort, was ich den Tag durch geleistet habe. Von da an war ich mir sicher, dass ich den Beruf als Bauspengler erlernen möchte.
Wie kam es zur Arbeitsstelle im elterlichen Betrieb?
Die Berufslehre absolvierte ich in einer Firma im Zürcher Oberland, machte anschliessend die Rekrutenschule und durfte danach noch weitere zwei Jahre dort arbeiten. Im Jahr 2010 wollte ich dann in den elterlichen Betrieb und nahm dort am 1. Juni meine Arbeit auf. Zuerst machte ich Spengler- und Solar-Arbeiten, später verlegte ich meine Tätigkeit mehr und mehr ins Büro.
Was würden Sie rückblickend anders machen?
Vielleicht würde ich nochmals in einem anderen Betrieb arbeiten, bevor ich im elterlichen einsteigen würde. So hätte ich noch andere Ansichten, Ideen und Erfahrungen sammeln können.
Von wem haben Sie beruflich am meisten profitiert?
Mein damaliger Lehrmeister und der Lehrlingsbeauftragte haben mir sehr viel fachliches Wissen beigebracht. Sie waren mir menschlich ein Vorbild. Mein Lehrmeister hat mir beigebracht, vorausschauend zu denken. Man solle nicht nur für sich und seine Arbeit achten, sondern auch für nachfolgende Handwerker schauen, damit sie es vielleicht etwas einfacher haben. Heute fehlt diese vorausschauende Sichtweise manchmal unter den Menschen.

