Vor beinahe einem Jahr hatten die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinden von Elgg, Elsau und Schlatt mit deutlicher Mehrheit einem Zusammenschluss ihrer Gemeinden zugestimmt (wir berichteten). Der Nein-Anteil betrug damals gesamthaft knapp über acht Prozent. Die neue Kirchgemeinde Eulachtal wird am 1. Januar 2020 offiziell Tatsache.
Keine Sparübung
«Der Zusammenschluss ist keine Sparübung, sondern ein Gewinn», so lautete der Titel eines Informationsschreibens im März 2018. Doch Spareffekte dürfte der Zusammenschluss wohl haben. Vor allem auch hinsichtlich personeller Ressourcen, braucht es doch statt drei Kirchenpflegen nur noch eine. Also nur noch sieben Mitglieder statt 17. In Elsau und Schlatt bestanden bereits Vakanzen, so dass es hier eindeutig zu einer Entlastung kommt.
Sieben Bisherige, fünf Frauen und zwei Männer, stellten sich für den Einzug in das neue Gremium zur Verfügung. Nach diesem Wochenende wissen sie, dass sie ihre Arbeit aufnehmen können. Alle sieben Kandidierenden schafften die Wahl problemlos (siehe Box). Die Stimmbeteiligung betrug im Schnitt aller Gemeindeteile 34,8 Prozent.
Verena Wüthrich klare Favoritin

