«Ich warte seit fünf Jahren darauf, das Band zur Eröffnung des neuen Asylwohnheims durchzuschneiden. Endlich ist dieser Moment absehbar.» Verena Hubmann (DGF), Vorsteherin des Ressorts Gesellschaft in Fehraltorf, hebt ihr Glas und prostet den weiteren Anwesenden zu.
Gefeiert wird der Baufortschritt der neuen Wohnsiedlung für Asylsuchende im Undermüliquartier, die im kommenden Frühling bezogen werden soll. 73 Prozent der Stimmbürger stimmten einem Neubau im vergangenen November zu (siehe Box).
Baubeginn war im September dieses Jahres, wie Verena Hubmann sagt. «Wir stehen ein wenig unter Zeitdruck», so die Gemeinderätin. Grund ist der Ausbau der Abwasserreinigungsanlage Fehraltorf-Russikon (ARA). Diese befindet sich zwischen den aktuellen Asylcontainern und dem neuen Wohnheim. «Die ARA benötigt dringend den Platz, wo aktuell die Container stehen.»
In den letzten zwei Monaten ist deshalb viel passiert: Das Grundgerüst des neuen Wohnheims ist fast fertig, momentan sind die Dacharbeiten in vollem Gange. Auch das Innere der Unterkunft nimmt immer stärker Form an. Die Zimmer und Wohnungsaufteilungen sind bereits erkennbar.

