Grosser Auftritt für Pfaffhauser
Am Dienstagabend fand in Biel die vierte Verleihung des Nationalen Bildungspreises statt. Laut einer Medienmitteilung hatte dabei der Pfaffhauser Elias Graf seinen grossen Auftritt. In einem Podiumsgespräch diskutierte er mit Nachwuchs- und Führungskräften über die Chancen in ihrem jeweiligen beruflichen Umfeld. Graf sprach über den Beruf des Geigenbauers, den er zusammen mit neun weiteren Auszubildenden an der Geigenbauschule in Brienz erlernt.
«Ich bin musikalisch und habe schon immer gerne mit den Händen gearbeitet», sagte Graf zu seiner Berufswahl. Eindrücklich sei der technologische Fortschritt, der es auch im Instrumentenbau immer öfters ermögliche, Schweizer Holz anstelle von Tropenholz zu verwenden. Dank moderner Maschinen könnten zudem zunehmend komplexe Formen effizient hergestellt werden. Trotzdem würden im Geigenbau auch in Zukunft die meisten Arbeitsschritte von Hand ausgeführt, zeigte sich Graf überzeugt. Und er ergänzte: « Die Geige wird es auch in 20 Jahren noch geben, weil sie nämlich länger als 20 Jahre hält. »
Der Nationale Bildungspreis wird gemeinsam von der Hans Huber Stiftung und der Stiftung FH Schweiz verliehen. SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher, CEO der Ems-Chemie, nahm die Auszeichnung stellvertretend für ihr Aus- und Weiterbildungsteam entgegen.

