Der Zukunftsabend wurde von David Bach (Chrischona Wila) und Theddy Probst (reformierte Kirchgemeinde Wildberg) moderiert. Der Abend begann mit einer Fragerunde: Zwei regionale Firmeninhaber, Roland Kessler vom Malergeschäft Kessler und Andy Hofer vom Ehriker Beck, sowie Stefan Müller, Marketingchef des weltweit tätigen Turbenthaler Unternehmens Suter-Industries der standen in der ersten Fragerunde mit Charme und Offenheit Rede und Antwort.
Gewerbetreibende gaben Auskunft
«In zehn Jahren wird mein Sohn über die Zukunft unseres Betriebs entscheiden», war Andy Hofers Antwort auf die Frage, wie er seinen Betrieb in zehn Jahren sehe. «Ob er expandieren will oder nicht, ich werde ihn in seinem Vorhaben unterstützen», ergänzte Hofer. Die weiteren Herausforderungen für die nächsten Jahre sieht er aufmerksamen Beobachtung des Bäckereimarktes und in der Wahrnehmung der Kundenwünsche. Neue Weizensorten ergeben zum Beispiel neue Geschmacks- und Wirkungskombinationen.
«Ich hätte ohne meine Frau wohl ein paar Fehlentscheide mehr getroffen», gesteht Roland Kessler. «Die wertvollen gemeinsamen Gespräche prägen unsere private und geschäftliche Partnerschaft.» Die neuen Technologien verändern auch den Malerberuf: So gebe es mittlerweile intelligente Farben, die den Menschen schützen und das Wohlbefinden steigern. «Es gibt Farben gegen Strahlung, Thema 5G-Antennen, oder Farben, die Wohnungsgifte entschärfen», schilderte Kessler seine Zukunftspläne. «Wir wollen qualitativ wachsen, unser Personal auf diese neuen Herausforderungen, Produkte und Technologien schulen.»
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