Politik

Zwölf Mal in die Fehraltorfer Vergangenheit reisen

Die Fehraltorfer können bereits zum zweiten Mal einen Wandkalender der Gemeinde erwerben. Im Gegensatz zu Pfäffikon sei die Nachfrage in Fehraltorf da.

Zwölf Mal in die Fehraltorfer Vergangenheit reisen

Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Um sich bereits auf das nächste zu freuen und einzustimmen, hat die Chronikgruppe Fehraltorf im Auftrag der Gemeinde einen Dorfkalender 2020 erarbeitet, der seit letztem Donnerstag erhältlich ist. Alle zwölf Monate werden von einem historischen sowie einem aktuellen Bild des Dorfes begleitet.

«Die Nachfrage weist auf reges Interesse hin.»

Edi Vögeli, Chronikgruppe Fehraltorf

Edi Vögeli ist Mitglied der Chronikgruppe und steuerte die Texte zum geschichtlichen Hintergrund der Bilder bei. «Das Schwergewicht legte ich dabei auf wichtige Veränderungen im Dorf der letzten Jahre und Jahrzehnte.» Es sei ihm und den anderen Mitgliedern der Chronikgruppe zudem wichtig gewesen, den alten Bildern topaktuelle Fotos, aufgenommen aus dem gleichen Blickwinkel, gegenüberzustellen. «Die Fotos wurden vor ungefähr zwei Monaten gemacht», hält Vögeli fest.

Fehraltorf, in den frühen 1930er Jahren. src=”https://d2e1s0mc2ui2l2.cloudfront.net/zom/archiv/media/2019/11/11/fotos_fehraltorf-kalender_2020-0942.jpg?itok=hgvbrpmx” width=”994″ height=”559″ alt=”seither hat sich viel verändert. unter anderem ist das dorf stark gewachsen.” class=”no-tts image-style-np8-full” /> Seither hat sich viel verändert. Unter anderem ist das Dorf stark gewachsen.

src=”https://d2e1s0mc2ui2l2.cloudfront.om/archiv/media/2019/11/11/fliegeraufnahme_fehraltorf_low_0.jpg?itok=kvr4lgvk” width=”994″ height=”559″ alt=”fehraltorf, in den frühen 1930er jahren. ” class=”no-tts image-style-np8-full” /> Fehraltorf, in den frühen 1930er Jahren.

Seither hat sich viel verändert. Unter anderem ist das Dorf stark gewachsen.

Der Gesamtarbeitsaufwand sei  für das ganze Team immens gewesen, eine Realisierung des Kalenders ohne die tatkräftige Unterstützung der Fehraltorfer, die Inputs und Bilder lieferten, nicht möglich. 

Nur noch wenige Stammkäufer

Wird ein Wandkalender in Zeiten von Smartphones überhaupt noch  gewünscht? «Die grosse Nachfrage, die bereits vor dem Verkaufsdatum bestand, weist auf ein reges Interesse hin», sagt Vögeli. Der Fehraltorfer Kalender solle dazu beitragen, das Dorf und seine Geschichte besser zu verstehen. 

«Wandkalender sind in unserer Gemeinde nicht mehr so angesagt.»

Ernst Bänteli, Chronikteam Pfäffikon

Anders sieht es in Pfäffikon aus. Dort wurde der letzte historische Kalender 2018 herausgegeben. Die Nachfrage sei zu gering gewesen, wie Ernst Bänteli vom Chronikteam Pfäffikon sagt. «Es gab nur noch ein paar wenige Stammkäufer.»

Die Auflage sei Jahr für Jahr zurückgegangen, der Aufwand habe sich nicht mehr gelohnt. «Eine Zeiterscheinung, Wandkalender sind heutzutage – zumindest in unserer Gemeinde – nicht mehr so angesagt.» Es freue ihn aber, dass es in Fehraltorf offensichtlich besser laufe. «Ich gönne den Verantwortlichen diesen Erfolg.»

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