Beatrice Reuter wohnt seit über 20 Jahren in Turbenthal. Doch aufgrund des Berufes war es ihr kaum möglich, ein Beziehungsnetz aufzubauen. Die Schichtdienste bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) sind derart unterschiedlich, dass wenig Spielraum bleibt für Kontakte. Die gelernte Bäcker-Konditorin bewarb sich vor 25 Jahren bei den VBZ als Tramfahrerin, wurde eingestellt und gefördert.
«Ich habe einen spannenden Beruf, der mir sehr gefällt.»
Beatrice Reuter, VBZ-Serviceleiterin
Ihre Vielseitigkeit hatte man als Stärke erkannt. Sie absolvierte die technische Ausbildung, lernte das Bus- und Lastwagenfahren. In der Jahresplanung gehören Pflichtstunden als Fahrerin dazu. Seit mittlerweile 20 Jahren arbeitet die Serviceleiterin beim Interventionsteam Ereignismanagement der VBZ.
Versiert in jeder Hinsicht
Insgesamt 18 Mitarbeiter üben diese Tätigkeit aus, drei davon sind Frauen. Organisiert in vier Gebieten, betreuen sie das ganze Stadtnetz. Die 57-Jährige sagt dazu: «Ich habe einen spannenden Beruf, der mir sehr gefällt.» Ihr direkter Vorgesetzter Hans Martin Rudolph sieht die einst gemachte Einschätzung bestätigt und sagt, dass sie sowohl im Team wie auch als Einzelkämpferin im Job bestehe . Und ergänzt: «Ihre teilweise anstrengende Arbeit mit oftmals belastenden sozialen Themen versieht sie in Wind und Wetter.» Dabei schaffe sie es, positiv und freundlich zu sein.

