Das grelle Licht der Taschenlampen blendet in der Dunkelheit. Zu erkennen ist einzig, dass auf der Bühne Personen unterwegs sind, diese sprechen unverständlich und hastig. Unklar bleibt, um wen es sich handelt. Allerdings ist schnell erkennbar: die Situation ist bedrohlich.
Zwei Geschwister verlieren ihre Eltern
Die Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch das Musical zieht, greift das aktuelle Flüchtlingsthema auf. Gezeigt werden Szenen einer Flucht nach Europa sowie die Vorgeschichte dazu. Man begleitet die Geschwister Malik und Laya aus Nordafrika sowie den jungen N´Toga. Die Geschwister verlieren ihre Eltern, zunächst kehrt der Vater nicht mehr nach Hause zurück, die Mutter wird von Vermummten aus dem Zuhause geholt und erschossen.
N´Toga verliert sein Heimatdorf, auch seine Familie wird getötet und das Dorf niedergebrannt, er soll zum Soldaten gemacht werden. Während der Flucht verlieren sich letztlich auch die Geschwister aus den Augen. Allen drei gemeinsam ist, dass sie vertrieben werden durch Krieg und Zerstörung in ihrer Heimat. So begeben sie sich auf die Suche nach einer friedlicheren und sicheren Zukunft.
Heimat bei Gott

