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Politik

Zwischen Tragik und fröhlicher Stimmung

Vor einer Woche standen viele Feuerwehrleute beim Wohnungsbrand in Uster im Einsatz, bei dem ein Mann ums Leben kam. Am vergangenen Samstag hingegen veranstalteten sie die Hauptübung für die Bevölkerung. Wie gehen die Einsatzkräfte mit diesem Kontrast um?

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Feuerwehr Uster demonstriert vor versammelter Bevölkerung ihr Können
  • Für den Ausbildungschef war der Todesfall von letzter Woche ein tragisches Ereignis
  • Doch er erinnert daran, dass die meisten in seinem Team derartiges schon erlebt hätten

 

Severin Debrunner legt sich ins Zeug. Über sein Mikrofon kommentiert der Ausbildungschef der Feuerwehr Uster in aller Ausführlichkeit, was da an der Poststrasse in Uster gerade geschieht: Seine Kollegen bearbeiten mit Löschern den Brand, den ein umgekipptes Fondueréchaud in einer fiktiven Wohnung, hier dargestellt von einem Container, verursacht hat.

Familien stehen davor und schauen zu, die meisten Kinder sind von Kopf bis Fuss in Regenkleidung gehüllt. Einige plantschen im kleinen Strom, der vom Hydranten her die Strasse runterläuft. Ein Vater versucht, durch die pinke Regenhose herauszufinden, wie es so um die Windel seiner Tochter steht.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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