Dreharbeiten auf dem Pfäffiker Friedhof
Die SRF-Sendung «mitenand» berichtet über soziale und ökologische Projekte in der Schweiz und in Entwicklungsländern. Sie gibt Einblick in den Alltag von Menschen, die im Kleinen die grossen Herausforderungen unserer Zeit angehen.
Morgen Freitag dreht sich die ganze Folge um Simon Luul, ein Eritreer, der vor vier Jahren in die Schweiz geflüchtet ist. Heute lebt der 20-Jährige in Weisslingen und absolviert beim Pfäffiker Gartenunternehmen Keller&Meier Gartengestaltung AG eine zweijährige EBA-Lehre.
Sprache als Hürde für alle
Vermittelt wurde die Lehrstelle vom Projekt «Anschluss» des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks Zürich. « Simon unterscheidet sich nur durch seine Sprache von unseren anderen Lehrlingen », sagt Samuel Meier, Geschäftsführer der Keller&Meier Gartengestaltung AG . « Das war für unsere Mitarbeiter, die ihn nun ausbilden dürfen, schon eine Umstellung. »
Doch noch schwieriger ist die Sprache für Simon Luul, wie er selber sagt. Ihm gefallen die Arbeiten mit grossen Maschinen wie etwa Bagger sehr gut. «Aber vor allem das Draussensein und das Arbeiten mit der Natur geniesse ich sehr.»
Die Dreharbeiten fanden während eines halben Tages Anfang Oktober statt. «Der Friedhof wurde als Schauplatz gewählt, da wir zu dieser Zeit dort sehr viel Arbeit haben würden», sagt Meier.
Da der Friedhof jedoch ein heikler Ort betreffend Datenschutz sei, wurde bei der Gemeinde Pfäffikon eine entsprechende Bewilligung eingeholt. « Die Gemeinde sagte aber nicht nur ja, sondern war so begeistert, dass sie ihr Social-Media-Team am Tag der Dreharbeiten auf den Friedhof schickte. »
Die Sendung «mitenand» mit Simon Luul wird am Freitag, 1. November, um 19.20 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt.
