Bruno Bieri beherrscht sein Instrument bravourös. Seine Hände fliegen über die Tonfelder, die Finger klopfen, trommeln, ja tanzen beinahe. Sein Instrument ist neu und modern zugleich: Bieri hat keine Angst Musikstile zu mischen. Er verknüpft Neues mit Altem, klassisch mit modern.
Abwechlungsreiches Programm
Aber nicht nur seine Handpan hatte Bieri mitgebracht, ein Alphorn hatte er ebenfalls dabei. Auch hier geht er mit der Zeit: Sein Alphorn ist nicht aus Holz, stattdessen aus Carbon und kommt aus Yverdon. Mit rund 1300 Gramm Gewicht ist es deutlich leichter und lässt sich, dank mehreren Segmenten, auf eine handliche Grösse einfahren.
Er spielt unter anderem einen gregorianischen Choral auf seinem Instrument. Bieri findet diese Kombination naheliegend, schliesslich sei der Alphirt nicht weit weg von der Spiritualität. Und er behält Recht.
Der Abend mit ihm zeigte sich ungemein abwechslungsreich: Bieri spielte Stücke von Mani Matter, Blues und Rap, Chansons und traditionelle Schweizer Musik, Anekdoten und Geschichten, Unter- und Obertongesang.

