Das Wichtigste in Kürze:
- Ein privater Bauherr will am Aabach im Zentrum Usters eine Wohnüberbauung realisieren
- Das Projekt muss zahlreiche Hürden nehmen
- Problematisch ist etwa der Gewässerabstand
Zwischen Aabach, Zentralstrasse und Seestrasse befindet eine Brache wie aus einer anderen Zeit. Und dies mitten in der Stadt Uster, nur wenige Meter entfernt von der Zürichstrasse mit dem Einkaufscenter Uschter 77 und dem Sternenkreisel.
Ein altes Wohnhaus mit zwei Wohnungen steht beim kanalisierten Aabach, getrennt durch einen Gartenstreifen. Weiter westlich befinden sich zwei baufällige Schuppen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Areals liegt die Wäscherei Glätterei und das Wohnhaus des Wäschereibesitzers. Zwischen den Gebäuden ist Niemandsland, teilweise überwuchert, und – seitdem die Bauvisiere aufgestellt wurden – mit einem mobilen Zaun abgesperrt.
Insgesamt vier Bauvisiere umreissen die auf dem Gelände geplanten vierstöckigen Mehrfamilienhäuser mit ihren 34 Wohnungen. Die Visiere stehen schon eine ganze Weile. Wird in den von ihnen angezeigten Umrissen gebaut, müssen zwei Wohnhäuser, die beiden Schuppen und der an das Wohnhaus angebaute Schopf der Liegenschaft Zentralstrasse 10 abgerissen werden. Nicht angetastet würde die Wäscherei Glätterei.

