Das Wichtigste in Kürze
- Das Stadtentwicklungskonzept STEK ist Teil des Projekts «Stadtraum 2035»
- Der Stadtrat zeigt darin auf, wie sich die Stadt Uster in den nächsten Jahren entwickeln soll
- Uster setzt dabei auf Kontinuität
13 Veranstaltungen, gegen 100 beteiligte Personen, 3 Workshops mit dem Kanton, 1000 ausgefüllte Fragebogen von Ustermerinnen und Ustermern –am Ende steht ein 131 Seiten dickes Heft, das die Entwicklung der Stadt Uster in den nächsten zwanzig Jahren prägen soll. Der Stadtrat hat am Mittwoch das Stadtentwicklungskonzept (STEK) vorgestellt, das er im Sommer verabschiedet hat. Damit ist die erste Etappe des Projekts «Stadtraum 2035» geschafft. Es folgt nun die Ausarbeitung eines kommunalen Richtplans und einer Bau- und Zonenordnung, die den Grundeigentümern vorgeben wird, wo sie was bauen dürfen.
«Wenn man böse sein wollte, könnte man sagen: Das STEK ist etwas langweilig, ambitionslos ist es nicht.»
Stefan Feldmann (SP), Ustermer Bauvorsteher
Das STEK, das sind viele Texte, bunte Pläne, zahlreiche Diagramme. Für Laien ist die Sache komplex. «Knochentrockene Materie» sei es, sagt der Ustermer Stadtplaner Patrick Neuhaus am Mittwoch vor den Medien. Es geht um «innere Verdichtung», «Stadtidentität», «Siedlungsräume» und «Hauptstrassennetze». Sobald die Verantwortlichen Formulierungen suchen, die allgemeinverständlich sein sollen, bleibt die Aussagekraft nicht selten auf der Strecke: «Uster gestaltet seine Strassenräume urban», steht beispielsweise im neuen STEK. Oder: «Uster bleibt Stadt in der Landschaft.»

