Es ist ein Schock für Antonia Zurbuchen gewesen, als sie und ihr Team vor etwas mehr als einer Woche verdächtige Wasserflecken am Boden des Naturzentrums Pfäffikersee entdeckt hatten. «Als die Fachleute diesen nachgingen, wurde klar, dass die Zwischenböden und die Wände mit Wasser vollgesogen waren. Das Isolationsmaterial triefte vor Wasser», so die Leiterin des Zentrums.
In den letzten Wochen drang unbemerkt Wasser in das Naturzentrum Pfäffikersee ein. Aufgrund der Sanierungsarbeiten bleibt das beliebte Ausflugsziel unter der Woche geschlossen. Auch private Führungen oder Raummieten sind vorübergehend nicht möglich.
Das Wasser soll über einen undichten Schacht eingedrungen sein. Nach ersten Untersuchungen ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass mit dem undichten Schacht für die Luftzufuhr des Kamins die Ursache für den Schaden gefunden wurde. Trotzdem wird das ganze Gebäude überprüft. «Wir wollen kein zweites Mal eine so böse Überraschung erleben», so Zurbuchen.
Löcher in den Boden gebohrt
Um den Schaden zu beheben, wurde das Wasser, das sich in den Fundamentschichten angesammelt hatte, abgepumpt. An den Wänden wurden die Sockelleisten gelöst, damit die Handwerker das mit Wasser vollgesogene Isolationsmaterial entfernen konnten. Am kommenden Montag werden zudem Trocknungsgeräte installiert. Dafür müssen Löcher in den Boden gebohrt werden, über welche der Unterboden belüftet und getrocknet werden kann.

