Politik

Regierungsrat hat Abwasser-Vertrag genehmigt

Regierungsrat hat Abwasser-Vertrag genehmigt

Der Regierungsrat hat den interkommunalen Vertrag zur Gründung der gemeinsamen Anstalt «Regionale Abwasserentsorgung Tösstal» Anfang Oktober genehmigt. Das geht aus einem Beschluss hervor, der auf der Internetseite der Zürcher Exekutive aufgeschaltet ist. Ausserdem nimmt er die Auflösung des Abwasserzweckverbands der Gemeinden Zell, Turbenthal und Wila zur Kenntnis.

Zentrale Reinigung in Winterthur

Die neue Anstalt soll per 2020 gegründet werden und die Infrastruktur dafür schaffen, dass die obere Töss abwasserfrei wird. Die Kläranlagen von Weisslingen und Bauma werden deshalb etappenweise geschlossen. Das gesamte Tösstaler Abwasser soll dereinst in die ARA Hard in Winterthur geleitet und dort zentral gereinigt werden. Die Stimmbürger aller beteiligten Gemeinden von Fischenthal bis Winterthur bewilligten dieses Vorhaben im Mai an der Urne sehr deutlich.

Die Gemeinden sind zurzeit daran, ihre Vertreter im Verwaltungsrat der neuen Anstalt zu bestimmen. Via Verwaltungsrat üben die Gemeinden die Aufsicht über die neue Anstalt aus. Jede beteiligte Gemeinde darf ein Mitglied in dieses Gremium entsenden. Die Bedingung: Es muss sich um ein gewähltes Mitglied der lokalen Exekutive handeln. Die Gemeinden Turbenthal, Weisslingen und Fischenthal haben bereits mitgeteilt, wer für sie Einsitz nimmt: Es sind dies Heinz M. Schwyter, Patrick Geiser und Matthias Zürcher.

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