«Die Zusammenarbeit im Team werde ich vermissen», gesteht Margrit Hugentobler (EVP). «Wir hatten ein gutes Miteinander und waren uns sehr nahe. Das fällt jetzt leider weg.» Die 57-Jährige darf auf ein über lange Zeit gewachsenes Verhältnis mit den Mitarbeitern der reformierten Kirche Pfäffikon und der Kirchenpflege zurückblicken. 2002 wählte die Kirchgemeinde sie zur Kirchenpflegerin, vier Jahre später übernahm sie das Amt der Präsidentin, das sie bis heute innehat.
Handeln als Kirchenrätin
Doch Ende Januar 2020 ist damit Schluss. Als frisch gewählte Kirchenrätin des Kantons Zürich muss sie dieses Amt abgeben. Sie kann nicht in der Exekutive tätig und gleichzeitig in der Legislative vertreten sein. Mit der Vereidigung in den Kirchenrat gab Magrit Hugentobler auch automatisch ihre Funktion als Synodale ab.
Seit 2007 hatte Hugentobler den Bezirk Pfäffikon als Synodale vertreten und seit 2015 war sie Präsidentin der Finanzkommission im kirchlichen Parlament des Kantons . Dies ermöglichte ihr nicht nur tiefe Einblicke ins Gremium, sondern auch in die Arbeit des Kirchenrats. Das hatte Lust auf mehr gemacht. Denn: «Es ist nochmals ein anderer Ansatz als in der Kirchenpflege.»
«Jetzt kann ich das Amt mit gutem Gewissen abgeben.»
Margrit Hugentobler, Präsidentin der Kirchenpflege

