«Das ist ganz schön anstrengend», gab ein Mädchen zu bedenken. «Mit dem Fuss muss ich dauernd den Blasebalg treten.» Es sei aber spannend, wie die Kohle jeweils aufglüht und sich das Metall anschliessend verfärbt und weich wird.
«Das ist ganz schön anstrengend.»
Ein Mädchen über das Schmieden
Das Mädchen hantierte am Samstagnachmittag an einer Esse vor der Kulturschmitte in Zell. Tibor von Meiss veranstaltete ein Schauschmieden. Er wollte den Menschen damit das Schmiede-Handwerk näher bringen (wir berichteten).
Kinder und auch Erwachsene nutzten die Gelegenheit, um die einzelnen Schritte des Schmiedens selber auszuprobieren. Sie traten den Blasebalg, nahmen das Metall mit der Zange aus den heissen Kohlen, platzierten es auf dem Amboss und bearbeiteten es mit dem Hammer.
Tibor von Meiss stand dabei zur Seite: «Ja, das braucht Geduld», sagt er. Und: «So schnell ist das Werkstück nicht fertig.» Die Kinder waren voller Eifer dabei. Aufmerksam beobachteten sie die Vorgänge und hielten respektvoll Abstand von der heissen Esse.

