«Kleiner Aufwandüberschuss bei stabilem Steuerfuss.» Die Überschrift, der Medienmitteilung zum Pfäffiker Budget 2020 stand bereits über dem Budget 2019. Und auch inhaltlich wird ein ähnliches Bild gemalt – und zwar ein düsteres. Bei einem Aufwand von 71,6 und einem Ertrag von 71,5 Millionen Franken rechnet die Gemeinde im nächsten Jahr mit einem Aufwandüberschuss von rund 137’700 Franken. Dieser ist zwar tiefer als das budgetierte Minus von rund 2,5 Millionen Franken für 2019, dennoch erreicht der Gemeinderat seine drei langfristigen finanzpolitischen Ziele damit nicht allesamt.
Einzig die Vorgabe, den Steuerfuss von 110 Prozent nicht zu erhöhen, wird mit dem Budget 2020 erfüllt. Doch das Nettovermögen wird weiter abgebaut und der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei nur 59 Prozent.
Höhere Steuereinnahmen
Die grössten Kostenzunahmen sind laut der Mitteilung in den Bereichen Gesundheit, Schule und Soziales zu verzeichnen. Das Invesitionsvolumen im Verwaltungsvermögen beträgt 6,8 Millionen Franken. Allein für die Sanierung des Oberstufenschulhauses Mettlen muss die Gemeinde Investitionen von 3 Millionen Franken aufwenden.
«Die zuständigen Behörden bemühen sich, die Kosten im Rahmen zu halten.»
Stefan Gubler (FDP), Finanzvorstand Pfäffikon

